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FotografieTipps12. Juni 2026

Ferienwohnungsfotos verbessern: 7 Tipps für mehr Buchungen

Gute Fotos sind der wichtigste Faktor, wenn Gäste Ihre Ferienwohnung buchen oder weiterklicken. Sieben Dinge, die Sie ab heute anders machen können.

Die Zahlen sind eindeutig: Wer seine Inserate mit guten Fotos bestückt, bekommt im Schnitt 28 % mehr Buchungen und kann 26 % höhere Preise verlangen. Unterm Strich kommen so 40 % mehr Einnahmen zusammen. Das zeigen Auswertungen großer Buchungsportale, die dafür hunderttausende Inserate verglichen haben.

Das Beste daran: Für deutlich bessere Fotos brauchen Sie keinen Profi-Fotografen. Die folgenden sieben Dinge können Sie sofort umsetzen.

1. Leerräumen und neu eindecken

Der häufigste Fehler ist schlicht zu viel Zeug im Bild. Persönliche Gegenstände, Papierstapel, Kabelgewirr unterm Fernseher. Alles, was Sie nicht in einem guten Hotelzimmer finden würden, fliegt vor dem Foto raus. Danach legen Sie zwei, drei Dinge gezielt wieder rein: eine Schale Obst auf dem Esstisch, ein Buch auf dem Nachttisch, frische Blumen. Weniger ist mehr, das gilt hier doppelt.

2. Tageslicht ist Ihr bester Freund

Fotografieren Sie tagsüber mit offenen Vorhängen. Das beste Licht kommt seitlich, nicht frontal oder von hinten. Die Mittagsstunden meiden Sie besser: Senkrechtes Licht von oben wirft Schlagschatten und lässt Räume hart wirken. Ideal ist die Zeit kurz nach Sonnenaufgang oder vor Sonnenuntergang. Machen Sie zusätzlich alle Innenlichter an, das hellt dunkle Ecken auf. Und der Blitz bleibt aus, denn der macht Räume kalt und flach.

3. Aus der Ecke fotografieren

Raumwirkung entsteht durch Tiefe. Stellen Sie sich in eine Zimmerecke und fotografieren Sie diagonal durch den Raum. Der Gast sieht auf einen Blick die Dimensionen und bekommt ein Gefühl für den Raum. Ein Türrahmen im Vordergrund kann zusätzlich Tiefe geben.

4. Die kleinen Dinge zeigen, die zählen

Gäste haben konkrete Fragen, bevor sie buchen: Wie sieht die Dusche aus? Gibt es einen richtigen Schreibtisch? Passt der Balkon für zwei Stühle? Zeigen Sie genau das. Gehen Sie mit der Frage durch jeden Raum: „Was würde ich als Gast vor der Buchung sehen wollen?" und machen Sie davon ein Foto.

5. Das Titelbild ist Ihr Türöffner

In den Suchergebnissen sehen Gäste nur ein einziges Bild. Dieses eine Bild entscheidet über Klick oder Weiterwischen. Es sollte den besten Raum der Wohnung zeigen, mit viel Licht und einem klaren Hingucker. Ein helles Wohnzimmer mit schönem Ausblick oder ein frisch bezogenes Schlafzimmer schlagen fast jedes Außenfoto.

6. Kamera auf Augenhöhe

Von oben oder unten fotografierte Räume wirken verzerrt und seltsam. Halten Sie die Kamera auf etwa 1,20 m Höhe, das entspricht ungefähr der Augenhöhe eines sitzenden Menschen. Noch besser: ein einfaches Stativ für zwanzig Euro. Das verhindert Wackler und zwingt Sie, den Bildaufbau bewusst zu machen.

7. Nachbearbeiten statt perfekt fotografieren

Kaum ein Foto kommt fertig aus der Kamera. Schon kleine Eingriffe verändern die Wirkung massiv: Helligkeit anheben, Schatten aufhellen, den Farbstich korrigieren. Dafür reichen die Bordmittel Ihres Smartphones oder eine App wie Snapseed. Oder Sie lassen es jemanden machen, der das jeden Tag tut.

Keine Lust, das selbst zu machen?

Schicken Sie uns Ihre Handyfotos. In 48 Stunden bekommen Sie professionell bearbeitete Bilder zurück: Belichtung korrigiert, Farben optimiert, auf Wunsch mit virtuellem Home Staging.

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